Gemeinsam weiter!

Kein Stellenabbau bei Joyson!

Anfang Dezember hat das Joyson-Management eine Restrukturierung angekündigt. Die Auswirkungen in Aschaffenburg würden den Abbau von bis zu 500 Arbeitsplätzen, die Schließung des Werks in Nilkheim und den Ausbau des Werks in Schweinheim mit sich bringen.

„Wir verlangen von der Geschäftsführung sich mit den Arbeitnehmervertreterinnen und –vertretern des Betriebsrates und der IG Metall zusammenzusetzen und Lösungen zu erarbeiten, wie betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden können“, erklärt Manuel Michniok, Vorsitzender der SPD Aschaffenburg und früher selbst Betriebsrat bei Takata. „Wenn die Geschäftsführung ihre Bestrebungen ernst meint, das Werk in Schweinheim zu einem Vorzeigewerk in Sachen Arbeit 4.0 und Digitalisierung auszubauen, dann kann auf das Know-How der Beschäftigten im Werk Nilkheim nicht verzichtet werden. Deshalb muss das Unternehmen seine Entscheidung revidieren!“, führt Michniok weiter aus.

Wir haben in einem Schreiben an den Betriebsrat der Joyson Safety Systems Aschaffenburg GmbH sowie an die IG Metall Aschaffenburg unsere Solidarität mit den Beschäftigten erklärt. In dem Schreiben fordern wir explizit eine Einbindung aller Beschäftigten in den Entwicklungsprozess, welcher am Standort Schweinheim geplant sei. Auf betriebsbedingte Kündigungen muss in Gänze verzichtet werden!

Das Unternehmen, welches früher unter den Namen Takata bzw. Petri agiert hat, erscheint regelmäßig durch ähnliche Entscheidungen in der Presse. Seit knapp 20 Jahren treffe die Unternehmensleitung, egal in welcher personellen Zusammensetzung solche Entscheidungen, Arbeitsplätze in den Aschaffenburger Werken abbauen zu wollen.

 

Manuel Michniok, Vorsitzender SPD Stadtverband Aschaffenburg

Modernes Bürgerservicebüro

Das alte Verwaltungsgebäude der Stadtwerke soll durch ein neues Büro- und Wohngebäude ersetzt werden. Wir wollen einen rund um Service für alle Bürgerinnen und Bürger. Zudem soll das Onlineangebot ausgebaut werden.

Die SPD-Stadtratsfraktion hat die Errichtung eines Bürgerservice-Büros auf dem Gelände der Stadtwerke Aschaffenburg beantragt.

Die Neustrukturierung und Nutzung des Stadtwerkegeländes an der Werkstraße, gegenüber dem Schlachthof, bietet viele Chancen für unsere Stadtentwicklung. Das alte Verwaltungsgebäude soll demnächst durch ein neues Büro- und Wohngebäude ersetzt werden. Die SPD Stadtratsfraktion greift einen Vorschlag von Bürgermeister Jürgen Herzing auf und beantragt in diesem Gebäude ein modernes, zentrales Bürgerservicecenter einzurichten. „Das Servicecenter der Stadtwerke ist schon vor Ort, das Bürgerservicebüro aus dem Rathaus soll in das neue Gebäude einziehen. Dadurch wird die Altstadt am Dalberg vom Verkehr entlastet, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bekommen moderne Arbeitsplätze, mit genügend Raum und Wartezonen. Buslinien halten vor der Tür, der Südbahnhof ist nur wenige hundert Meter entfernt“, bekräftigt Jürgen Herzing den Antrag der SPD Stadtratsfraktion.

Um einen Rundum-Service für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, soll die Verwaltung mit der Geschäftsleitung der Stadtbau GmbH Gespräche führen, mit dem Ziel, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft ebenfalls in das Gebäude umzieht und den Kundenverkehr an dieser zentralen Stelle abwickelt. Dadurch werden Räume für das Rathaus frei. Von Fragen zur Stadtbau, zur Kfz-Zulassung und Passangelegenheiten bis zur Bearbeitung aller Dienstleistungen der Stadtwerke und der AVG soll alles an einem Dienstleistungsort für die Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt werden. Parallel dazu soll das Onlineangebot auf allen Handlungsfeldern ausgeweitet werden.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Wolfgang Giegerich ist überzeugt: „Die Neustrukturierung und Nutzung des Stadtwerkegeländes an der Werkstraße, gegenüber dem Schlachthof, bietet viele Chancen für unsere Stadtentwicklung.“

Bereits beim im April stattgefundenen SPD Parteitag in der Stadthalle, bei dem auch Jürgen Herzing zum Oberbürgermeisterkandidaten der SPD gewählt wurde, hatte der Vorsitzende Manuel Michniok klargemacht, dass die SPD „für eine Stadtverwaltung steht, die mit der Bürgerin und dem Bürger handelt“. Dieser Position kommt die SPD nun durch ihren Antrag im Stadtrat nach. Hier den Antrag lesen.

Die SPD Aschaffenburg ist der festen Überzeugung, den Alltag der Bürgerinnen und Bürger durch ein modernes Bürgerservicebüro auf dem Stadtwerksgelände zu erleichtern.

 

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