11.04.2019

SPD schlägt Jürgen Herzing mit überwältigender Mehrheit als Oberbürgermeister-Kandidaten vor

Am Sonntag, den 7. April 2019 fand in der Stadthalle Aschaffenburg der Nominierungsparteitag der SPD statt, der auch im Internet live zu verfolgen war. 36 der insgesamt 37 Delegierten stimmten an diesem Sonntag für Jürgen Herzing, der als einziger zur Wahl stand. Bereits am 19. März 2019 schlug der SPD Stadtverband Jürgen Herzing einstimmig für diese Wahl als OB Kandidaten vor. Sichtlich gerührt und mit großer Freude über das hohe Vertrauen nahm er die Wahl gerne an.

Aschaffenburger mit Leib und Seele

Bei seiner Vorstellungsrede eröffnete Herzing seine biografischen Stationen mit „Ich bin Aschaffenburger mit Leib und Seele“. Er wurde 1960 in Aschaffenburg geboren und ist in einer Handwerks Familie groß geworden. Im elterlichen Betrieb absolvierte er eine Lehre als Kaminkehrer, deren Leitung er mit Abschluss seines Meisterbriefes übernahm. Für die freiwillige Feuerwehr, der er bereits als 14-jähriger beitrat, ist er immer noch im Einsatz. Wenn Not am Mann ist, rückt er vom Rathaus zur Einsatzstelle aus, schilderte er. „Dies war erst vergangene Tage in Strietwald der Fall“, führte er weiter aus.
Bis zu seinem Amtsantritt als Bürgermeister 2014 konnte er sich, über 25 Jahre bei zahlreiche Stationen, Erfahrungen als Führungskraft aneignen. Dabei stand Teamarbeit bei ihm immer im Vordergrund. Derzeit leitet er als Bürgermeister der Stadt Aschaffenburg das Referat für Energie, Umwelt, Hochbau, Brand- und Katastrophenschutz.

Unser Aschaffenburg der Zukunft

Zu den kommunalpolitischen Herausforderungen zeigte der 58-jährige auf, wie wichtig ihm ist, dass alle Menschen in Aschaffenburg eine Perspektive haben und gut zusammenleben können, alle eine Ausbildung und eine gute Arbeit finden und es ausreichend bezahlbaren Wohnraum gibt. Von zentraler Bedeutung ist ihm auch, dass in Aschaffenburg keiner allein und arm zurückgelassen wird und dass wir einen großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten müssen. Jürgen sprach in seiner Rede von „Unser Aschaffenburg der Zukunft“, und stellte klar, wie wichtig ihm der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist.
In seinen Zukunftsvorstellungen braucht Aschaffenburg eine attraktive Innenstadt, die digital erschlossen ist. Es braucht eine gut funktionierende Daseinsvorsorge und eine gute, ausreichende Betreuung von Kindern. Und das „Aschaffenburg der Zukunft“ soll auch weiterhin von der kulturellen Vielfalt profitieren.

„Gemeinwohl geht immer vor Einzelinteressen, dafür stehe ich“, räumte er ein und sprach davon, dass ein Oberbürgermeister einige schwierige kommunalpolitische Sachverhalte zu klären hat, die immer komplexer würden. Gemeinsam mit den Bürgern will er die Stadt in eine erfolgreiche und vor allem sichere Zukunft führen. „Gutes Leben für alle Menschen in unserer Stadt, sei sein Ansporn“, sagte er am Ende seiner Rede und gab sich entschlossen, Verantwortung für das höchste Amt in Aschaffenburg zu übernehmen.

Startschuss für die Kommunalwahl 2020

Manuel Michniok, der Vorsitzender des SPD Stadtverbandes gratulierte Jürgen herzlich am Ende der Versammlung und gab sich kämpferisch „Ich freu mich mit dir und euch allen gemeinsam daran zu arbeiten Aschaffenburg weiter nach vorne zu bringen“. „Dieser Tag war für uns heute auch der Startschuss für die Kommunalwahl 2020“, und rief zu Mitmach-Angeboten auf.

Der Parteitag war gleichzeitig der Auftakt der SPD Aschaffenburg für die Kommunalwahl 2020.

 

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