05.08.2019

Jürgen Herzing auf der roten Couch #2

Der SPD Ortsverein Schweinheim-Gailbach hatte sich für den 30. Juli etwas Besonderes ausgedacht, um OB-Kandidat Jürgen Herzing beim Wort zu nehmen – nämlich den Stadtteil und Aschaffenburg insgesamt gemeinsam voranzubringen.

 

Hierzu bietet sich vor allem ein Dialog darüber an, was uns in Schweinheim bewegt, wo die Menschen der Schuh drückt und was angegangen werden sollte. Besonderer Gag der Veranstaltung: Gesprächsteilnehmer konnten neben Jürgen Herzing auf der roten Couch Platz nehmen und so direkt ihre Fragen, Sorgen und Nöte oder auch Anregungen vorbringen.

Die Resonanz auf diese lockere Art von Bürgergespräch in der Schweinheimer Fußgängerzone war ausgesprochen gut. Nach der Begrüßung ging es dann rasch zur Sache: Die meisten Fragestellungen/Beschwerden befassten sich mit dem Thema Verkehr. So stören sich viele an überhöhten Geschwindigkeiten in Tempo 30 Zonen, Parkplatznot, Parkverstößen etc. Bürgermeister Herzing stellte fest, dass es derlei Schwierigkeiten mittlerweile in ganz Aschaffenburg gäbe. Es sei unschwer zu erkennen, dass die Verkehrsmoral seit einiger Zeit deutlich nachgelassen habe, weshalb die Stadt mit der Polizei in regelmäßigem Austausch sei. Als Folge dessen komme es zu nachweislich mehr Strafzetteln, schnellerem Abschleppen und mehr Kontrollen. Allerdings gebe es keine Patentlösung. Jeder könne durch sein Verhalten zu einer Verbesserung beitragen. Zur Verkehrsentlastung der Innenstadt, aber auch der Rhön- und Schweinheimer Straße, stellte Eric Leiderer die Idee vor, einen Park & Ride in der oberen Würzburger Straße zu installieren, um den Verkehr aus dem Spessart abzufangen.

Eine Schweinheimerin beschwerte sich über die mangelnde Nahversorgung, vor allem bei älteren Menschen. Zu diesem Anliegen machte Manuel Michniok einen Vorschlag, einen kostenlosen Einkaufsbus, als ein Pendelbussystem zu installieren, der die Bürger/innen zu den Einkaufsmöglichkeiten z.B. in der Würzburger Straße bringt. Zuhörer schlugen weiterhin vor, Arbeitgeber für Jobtickets zu sensibilisieren, um Anreize für den ÖPNV zu schaffen. Ein anderer Gesprächsteilnehmer war der derzeitige Zustand rund um das Kriegerdenkmal im Ortsmittelpunkt ein Dorn im Auge; er monierte die gärtnerische Gestaltung. Daraufhin plädierte Stadträtin Martina Fehlner für eine Verschönerung der Fußgängerzone, was auch einen Punkt der Umfrage darstellt. Später standen Jürgen Herzing und Mitglieder des Ortsvereins für weitere 4-Augen-Gespräche zur Verfügung. Fazit: Es fand ein fruchtbarer Austausch von Argumenten statt. So funktioniert Demokratie auf örtlicher Ebene und so kommen wir gemeinsam weiter.

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